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Attachment Parenting – Ein Plan für die Bindung

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Zum ersten Mal habe ich bei „Einfach Eltern“ von Attachment Parenting (AP) gehört. Damals war meine Tochter 1,5 Jahre alt.

Ich finde den Fahrplan, der Eltern hier für die erste Zeit mit Baby mitgeben wird, weil er eine Struktur und eine Richtschnur zur Verfügung stellt, wie wir Bindung zu unserem Baby herstellen können.

Ich denke, dass viele Eltern anfangs unsicher sind, wie sie sich verhalten sollen. Es gibt zu viele alte Glaubenssätze, wie „Du darfst dein Kind nicht verwöhnen, sonst tanzt es dir später auf der Nase herum“. – Man kann ein Baby nicht verwöhnen!

Kinder brauchen eine sichere Bindung

Bindung ist wichtig. Und zwar eine sichere Bindung! Mit dieser Bindung wird die Grundlage dafür gelegt, wie ein Mensch in seinem Leben Bindungen eingeht. Kann er vertrauen? Fühlt er sich sich selbstbewusst und sicher? Geht er leicht auf fremde Menschen zu und kann Kontakt herstellen?

Man kann zwar auch mit einem unsicheren Bindungstil im späteren Leben lernen, wie man Selbstbewusstsein erlangt, aber man hat es deutlich schwerer.

Wie geht Attachment Parenting?

Das wichtigste ist: Auf die Bedürfnisse des Babys sofort reagieren.

Das Baby darf nicht schreien gelassen werden. Es braucht Nähe und Sicherheit.

Ich denke dabei immer an das Steinzeitbaby. Unsere Babys heute sind immernoch genetisch so programmiert wie Steinzeitbabys. Sie haben überlebt, weil sie schrien, wenn sie alleine waren.

Babys haben Angst zu sterben, wenn sie alleine sind. Zwar nicht bewusst. Es sind Babys. Aber unbewusst steckt dieses Verhalten im Menschen drin.

Wir sind soziale Wesen. Ein Baby braucht einen oder besser mehrere verlässliche Erwachene, die sich zuverlässig um es kümmern, um zu überleben.

Daher müssen wir auch heute, in Zeiten von Kinderzimmer und Heizungen und ohne wilde Tiere im Wohnzimmer, sofort auf die Bedürfnisse eines Babys eingehen.

Attachment Parenting ist noch mehr…

als Kinder nicht schreien zu lassen. So gehört Stillen nach Bedarf, das Familienbett und das Tragen des Babys dazu. „Dies ist jedoch eine andere Geschichte, die zu einer anderen Zeit erzählt werden soll.“ Um es frei mit Michael Endes Worten zu sagen.

 

Lebst du nach Attachment Parenting oder möchtest es gerne tun? Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Schreib‘ mir gerne einen Kommentar unter diesen Artikel.

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