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Werde wer du bist Persönlichkeitsentwicklung Sonja Martin Coach Bonn

Werde wer du bist #10minblog

Ich bin doch schon wer! Und zwar jetzt. Wenn du das sagen kannst, dass ist der folgende Text nicht für dich. Alle anderen dürfen weiter lesen:

Ein wenig paradox finde ich diesen „Slogan“ ja schon. Denn es stimmt. Wir sind immer wer und zwar im Hier und Jetzt. Dennoch habe ich diese Worte gewählt, weil es für mich das ausdrückt, was ich unter Persönlichkeitsentwicklung verstehe. Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt.

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intuitives Essen Sonja Martin Elterncoaching Coach Bonn

Einfach Entspannt Essen #10minblog

Denkst du auch viel darüber nach was du essen sollst? Was gesund ist und was nicht? Was wäre, wenn es die Kategorien „gesund“ und „ungesund“ gar nicht geben würde? Lies mehr zu meinen Gedanken zum intuitiven Essen.

In letzter Zeit beschäftige ich mit dem Thema intuitives Essen. Ich bin durch eine Youtuberin darauf aufmerksam geworden. Und es gibt dazu eine nette Doku bei Quarks und Co. Das Konzept scheint mir simpel und sinnvoll. Ich habe den Eindruck, dass wir Erwachsenen verlernt haben intuitiv zu Essen. Viele denken nur noch in Diäten oder doch zumindest in den Kategorien „gesund“ und „ungesund“. Nun frage ich mich, ob das überhaupt notwendig ist, wenn doch unser Körper uns genaue Signale darüber gibt, ob ihm Lebensmittel gut tun oder nicht. Ich probiere das zur Zeit für mich aus.

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Laternen basteln Lampions St Martin Kindergarten Coaching Sonja Martin Bonn Coach Elternberatung

Kinderkunstwerke vs. Perfektionismus #10minblog

Es ist Laternenzeit! Wir stellen sogar Laternen im Rathaus aus. Da müssen die doch auch gut, wenn nicht perfekt, aussehen, oder?

Ich finde nein. Kinderkunstwerke sind einfach schön, auch wenn sie nicht perfekt sind. Für wen basteln wir die Laternen denn? Für uns, für das Rathaus oder für die Kinder?

Was lernen Kinder beim Laternen basteln?

Für Kinder kann das Basteln einer Laterne eine richtige Herausforderung sein. Manchmal dürfen die Kinder selbst entscheiden, was für eine Laterne es denn sein soll. Manchmal lernen Kinder dabei, dass wir demokratisch darüber abstimmen, welches Gruppenthema die Laternen haben sollen. Daber lernen Kinder, dass ihr Wunsch nicht immer in Erfüllung geht und bekommen ein Gefühl dafür wie Demokratie funktioniert. Die Pädagogen nennen dies „Partizipation“. Die Kinder beteiligen sich an Entscheidungen, die sie selbst betreffen entsprechend ihres Entwicklungsstandes.

Zurück zum Perfektionismus. Wer entscheidet eigentlich, ob diese Laterne schön ist? Das Kind oder die Erwachsenen? Meistens sind die Kinder stolz auf ihre Leistung. Hin und wieder sind die Erwachsenen unzufrieden mit dem Ergebnis. Hätten die Erzieher*innen da nicht noch mal eine Ecke gerade schneiden können?

Wenn Kinder die Gelegenheit haben ihre Laterne weitestgehend selbstständig herzustellen, üben sie viele Fertigkeiten: eine Idee entwickeln, einen „Bauplan“ zeichnen, mit der Schere schneiden, Feinmotorik, kreative Gestaltung. Je selbstständiger ein Kind sich entfalten darf, desto mehr übt es diese Fertigkeiten.

Wertschätzen wir das Werk der Kinder!

Wenn die Erzieher*innen ungefragt die oben erwähnten Ecken begradigen, könnte sich das Kind inkompetent fühlen und nicht mit seinen Fertigkeiten anerkannt und gewertschätzt. Es lernt evt. „Ich kann das nicht.“

Ich finde eine Kinderlaterne darf genauso aussehen, wie sie eben aussieht: Wie eine selbst hergestellte Kinderlaterne!

Was denkst du? Schreib‘ mir ein Kommentar!

Welche Gedanken hast du zu den Kunstwerken deiner Kinder? Möchtest du sie am liebsten korrigieren, oder kannst du dem Schaffen deines Kindes freien Lauf lassen? Was sagt das über deine Werte aus? Hinterlasse mir gerne ein Kommentar!

Viel Spaß beim Basteln!

andere Eltern Sonja Martin Elterncoaching Coach Bonn

Wir sind andere Eltern #10minblog

Als ich noch junge Mutter war – ich bin immer noch jung und immer noch Mutter – aber trotzdem: als ich noch junge Mutter war, habe ich mir öfter Gedanken darum gemacht, wie ich mich meinem Kind gegenüber verhalten sollt. Wie ich es erziehen soll. Und ich habe oft daran gedacht, was ein Kind wohl in diesem Alter SOLLTE.

Meine früheren „ein Kind SOLL“-Glaubensätze

Ich hatte viele SOLLTES im Kopf, wie ein Kind zu sein HATTE:
– um 19 Uhr im Bett liegen und schlafen
– sein Essen immer aufessen
– vorher: viel Milch trinken: mindestens so viel wie auf der Packung von dem Anrührzeug stand
-davor: ausschließlich stillen. Mein Kind SOLLTE ausschließlich stillen!

Ach, jede Menge davon. Ich kann mich schon gar nicht mehr an alles erinnern! Hast du noch ein paar SOLLTES für Kleinkinder parat? Dann schreib mir ein Kommentar.

In manchen Dingen ist meine Mutter mir ein Vorbild, in anderen nicht

Ich habe überlegt, wie meine Mutter das wohl damals gemacht hatte. Ich erinnere mich noch daran, dass sie mit uns Kindern schrie, wenn sie wütend war. Sie kochte immer für uns und war immer zu Hause. Sie kochte energiesparend und das was Kinder so mögen. Wie mir jetzt Jahre später klar wird. Und vollwert! Das Korn wurde selbst zu Mehl gemahlen und daraus Brot im Brotbackautomaten gebacken. Sie war wohl ein Kind ihrer Zeit. Wer nicht?

Ich bin eine andere Mutter, als es meine war/ist

Worauf ich aber hinaus möchte: Wir sind andere Eltern! Wir sind nicht so wie unsere Eltern. Und in Vielem sind unsre Eltern keine guten Vorbilder für uns heute. Die Gesellschaft hat sich geändert. Es gibt viel mehr alleinerziehende Mütter. Mütter die arbeiten gehen. Ganztagesbetreuung für Kinder. Die Zeiten ändern sich – Einer meiner Lieblingssprüche eines früheren Chefs von mir!

Ich gehe meinen eigenen Weg

Wir dürfen uns klar machen, dass wir unseren eigenen Weg gehen. Auch wenn wir unsere Eltern vielleicht manchmal um Rat fragen, so ist es doch unsere Entscheidung wie wir mit unseren Kindern umgehen wollen. Ob und wie lange sie in einer Tagesbetreuung sind. Wann sie schlafen gehen. Was sie essen dürfen. Wie viel Entscheidungen wir unsere Kinder selbst treffen lassen.

Es ist unsere eigene Entscheidung! Wir sind ANDERE Eltern.

Wo siehst du deine Eltern als Vorbild? Was machst du anders als deine Eltern? Schreibe es uns in die Kommentare!

Entspannung Sonja Martin Coach Bonn Regeneration Hurrelmann

Entspann dich! Das ist deine Aufgabe, laut Hurrelmann #10minblog

Gönnst du dir Entspannung? Oder fühlst du dich im Hamsterad zwischen all deinen Terminen, Job, Familie, … – Freizeit, was ist das?

Regeneration (Erholung) ist eine Entwicklungsaufgabe nach Hurrelmann

Dabei brauchen wir alle Erholung. Hurrelmann nennt dies Regeneration. Er definiert diese als Entwicklungsaufgabe in der Jugend. Wir sollen als Jugendliche, wenn wir erwachsenen werden, lernen unsere Freizeit so zu gestalten, dass wir uns ausruhen und neue Energie tanken können, um dann wieder ein arbeitsfähiges Mitglied der Gesellschaft zu sein.

Hurrelmann ist ein deutscher Sozial-, Bildungs-, und Gesundheitswissenschaftler. Er untersucht den Einfluss der Gesellschaft uns unsere Persönlichkeitsentwicklung.

Könnte unsere Gesellschaft Burnout verhindern?

Wenn ich an das Burnout denke, dass mittlerweile viele Menschen einmal in ihrem Leben haben, frage ich mich, ob unsere Gesellschaft diese wichtige Entwicklungsaufgabe noch zulässt: zu lernen sich zu regenerieren, sich zu erholen. Selbst in der Freizeit geht es um Leistung. So ist ein Leistungsport eigentlich kein Ausgleich, denn hier muss wieder Konzentration und Disziplin geübt werden.

Erlaube dir Erholung!

Ich glaube ich habe mir selbst in meiner Freizeit nie so richtig erlaubt nichts zu tun. Alles was ich tat musste einem Zweck zugeordnet sein. Heute sehe ich, dass es auch einen Zweck erfüllt nichts zu tun und auch mal einen Abend auf dem Sofa zu sitzen und einen schönen Film zu sehen. Einfach nur, weil ich mich damit entspannen kann. Klar: habe ich meinen Glaubenssatz: „Ich muss meine Zeit sinnvoll nutzen“ damit nur überlistet und nicht gelöst, aber ich finde das gerade sehr schlüßig.

Eltern brauchen auch Zeit für sich selbst

Wir brauchen alle Erholung. Dabei denke ich wieder an uns Eltern. Als Eltern erlauben wir uns oft noch viel seltener Zeit nur für uns zu verbringen. Als Mutter war ich früher 24/7 zuständig. Zugeben, das hat sich erst mit dem Wechselmodell geändert. Ich musste zuerst wieder lernen, Zeit nur für mich selbst zu verbringen. Und es tut mir gut. Ich kann meiner Tochter eine ausgeglichenere Mutter sein, als vorher. Und ich glaube daran, das es in einer guten Beziehung möglich ist, sich gegenseitig diese freie Zeiten zu erlauben und frei zu machen.

Gönnst du dir Entspannung?

Wie ist deine Haltung zu Entspannung, Zeit für dich? Gönnst du dir das? Regelmäßig? Schreib es mir in den Kommentaren!