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Die Bucketliste für Eltern – Warum wir (noch) träumen dürfen

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Ich habe das Gefühl, dass viele Eltern sagen, dass sie jetzt mit Kind ja nicht mehr dies oder jenes tun können. Zum Beispiel Fernreisen oder abends ausgehen, Joggen…. Kinder werden oft als Ausrede dafür genutzt, warum das jetzt nicht mehr geht.

Ich selbst habe mir vorgenommen nach Australien zu reisen. Allein. Mit dem Rucksack. Und geht das denn mit Kind? Noch weiß ich es nicht. Denn es hängt davon ab, ob mein Kind bei seinem Vater bleiben kann. Aber für drei Wochen sollte das schon möglich sein. Und wenn ich sie eh nicht sehe, kann ich auch alleine weg fahren.

Seit meiner Schulzeit will ich schon dahin und ich weiß, dass mich dieser Traum nicht los lassen wird, bis ich ihn mir erfüllt habe. Je länger ich warte, desto schlechter fühle ich mich. Dieses Jahr wäre der ideal Zeitpunkt. Wer weiß was nächstes Jahr ist. Aber traue ich mich wirklich alleine zu reisen? Das habe ich noch nie gemacht. Und warum nicht damit anfangen? Jetzt als Mutter.

Ich hatte auch überlegt sie mitzunehmen. Ein Wohnmobil zu mieten und die Küste hoch zu fahren. Aber ganz allein, die ganze Strecke zu fahren? Ich fahre ja gerne Auto, aber ein Wohnmobil? Das wäre schon ein Abendteuer…

Warum Eltern aufhören zu träumen?

Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Viele sind auf einmal im Alltag mit Kind angekommen. Früher war man noch oft zusammen abends was trinken, und heute? Da trifft man sich eher zusammen mit den Kindern und trinkt einen Kaffee. Ist auch schön. Anders.

Mir kommt es so vor, als würden viele Eltern gar nicht mehr darüber nachdenken, was sie selbst eigentlich vom Leben wollen. Sie haben jetzt ihre Aufgabe als Eltern und das war’s. Was ist aus den Träumen geworden, die ihr jüngeres Ich geschmiedet hatte und die bisher nicht umgesetzt wurden. Wo sind die neuen Träume?

Der Alltag frisst unsere Träume auf

Alles geht im grauen Alltag unter. Der Tag ist von Frühstück bis Bettzeit durchgetaktet. Die Kinder werden zur Schule gebracht. Und nach der Schule zum Chinesisch-Unterricht. Abends gibt es um 18.00 Uhr Essen und um 19.00 Uhr wird das Sandmännchen vorgelesen. Die Erwachsenen gucken um 20.15 die Prime-Time oder Netflix. Das war’s.

Die Jahre fliegen vorüber. Zuletzt habe ich diesen Artikel in der ZeitOnline gelesen, der beschreibt, dass wir zwischen unserem 20ten und 56ten Lebensjahr Zeit anders wahrnehmen. Sie vergeht viel schneller, weil wir unsren Verpflichtungen nachgehen und wenig Neues erleben.

Schreib deine eigene Bucketliste

Dieses Neue erleben, könnten die Dinge sein, die auf unserer Bucketliste stehen. Unbewusst ist sie in jedem von uns schon festgeschrieben. Wir trauen uns nur nicht sie zu visualisieren. Denn dann könnte es sein, dass uns diese Träume nicht mehr los lassen, und wir sie irgendwann verwirklichen müssen.

So wie meine Reise nach Australien. Mal sehen, ob ich kindfrei bekommen…

 

Schreib mich deine Träume in die Kommentare und warum du sie bisher nicht umgesetzt hast. Große und kleine Träume, ganz egal!

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