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Erziehung

Erziehung ist das planmäßige Verhalten eines Erziehenden gegenüber eines zu Erziehenden mit dem Ziel diesen zu einem verantwortungsvollen, selbstständigen Erwachsenen zu begleiten.

So steht es im Lehrbuch. Aber Er-ziehen wir Kinder wirklich? Ziehen wir denn an ihnen? Ich hoffe nicht. Und doch machen wir Angebote und leben unseren Kindern das vor, von dem wir überzeugt sind. Wir leben nach unseren Werten. Sei es bewusst oder unbewusst. Und wir wünschen uns doch, ganz ehrlich, dass unsere Kinder unsere Werte übernehmen. Es sei denn, wir haben ein Laster und hoffen, dass sie das nicht übernehmen. Zum Beispiel eine Schwäche für leckere Schokolade!

Erziehung ist für mich eine Form von Kommunikation mit Kindern. Ich sage dem Kind, was ich mag und gut heiße und was ich nicht mag. Ich bitte mein Kind um Dinge, die ich für richtig halte. Ich spreche mit ihm, so wie ich es gerne hätte, dass man mit mir spricht.

Gleichzeitig bin ich die Erwachsene und führe mein Kind. Ich sage wo es langgeht. Dass wir morgens um 6.15 Uhr aufstehen, um pünktlich in der Schule und auf der Arbeit zu sein.

Ich denke, jeder hat seine eigene Art zu erziehen. Auch “unerzogen” ist in meinen Augen ein Erziehungskonzept.

Wie Watzlawik sagte: “Wir können nicht nicht kommunizieren.” Für mich ist Erziehung eine Art von Kommunikation. Daraus folgt: “Wir können nicht nicht erziehen.”

Daher bleibe ich auch bei dem Begriff Erziehung und versuche nicht ein neues Wort zu erfinden für etwas was es in meiner Welt gibt.

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