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Lasst eure Kinder spielen! Was Eltern von Maria Montessori lernen können.

So einfach? Ich soll mein Kind einfach spielen lassen. Das ist alles? Ja! Aber wie geht das eigentlich, wo ich meinem Kind doch die bestmöglichen Entwicklungschancen bieten will?!


Stellen wir uns eine typische Spielsituation zu Hause vor: Ein Kleinkind malt mit Farben. Die wohlwollende Mutter zeigt dem Kind, wie es mit dem Finger und ein paar einfachen Punkten einen Marienkäfer malen kann. „Schau mal! So malt man einen Marienkäfter. Du machst so und so…“

Zweite Szene: Eine andere Mutter packt das neue Memoriespiel mit ihrer Tochter aus. Die Mutter will gerade die Karten mischen und verdeckt hinlegen, als die Tochter beginnt die Karten aufeinander zu stapeln. Eine nach der anderen, bis ein beachtlicher Turm entstanden ist. „Ach. So kann man auch mit den Memoriekarten spielen.“ denkt die Mutter und beobachtet still wie ihre Tochter im Stapeln der Karten versinkt.

Worin unterscheiden sich diese beiden Szenen? Welche Absichten haben die beiden Mütter (es hätten auch Väter sein können). Beide wollen, dass ihre Kinder etwas lernen. Die eine Mutter verfolgt dabei einen Plan, den sie sich vorgestellt hat. Sie will ihrem Kind etwas beibringen. (Wie man einen Marienkäfter malen kann). Die andere Mutter stellt ihr Interesse dem Kind das Memoriespiel beizubringen zurück als sie sieht, dass dieses bereits einen eigenen Weg gefunden hat sich mit den Karten zu beschäftigen.

Maria Montessori beobachtete das Phänomen der konzentrierten Aufmerksamkeit oder Versunkenheit erstmals in der von ihr gegründeten Kindertagesstätte (Casa dei Bambini, Rom, 1907). Später nannte Maria Montessori dieses Phänomen die „Polarisation der Aufmerksamkeit“.

Was steckt hinter diesem Phänomen der Versunkenheit? Und wieso verhindern wir es so oft im Alltag?

Das Phänomen: „Die Polarisation der Aufmerksamkeit“

Wenn wir das Phänomen verstehen und was es im Kind bewirkt, fällt es uns eventuell leichter uns auf die Bedürfnisse unserer Kinder einzustellen und eigene Interessen zurückzustellen. Bzw. eine neue Haltung zu entwickeln.

Maria Montessori hat ein Phänomen bei Kindern beobachtet das sie die „Polarisation der Aufmerksamkeit“ nannte. Kinder können sich in ein Spiel oder eine Tätigkeit so sehr vertiefen, dass sie alles um sich herum vergessen. Ja auch beispielsweise Händewaschen, Spülen oder Fegen kann so eine Tätigkeit oder Spiel sein.

Sie nannte dieses Phänomen „Polarisation“. Als Naturwissenschaftlerin sah sie in der Polarisation eine gute Methaper, um das Phänomen, dass sie bei Kindern beobachtete am besten zu beschreiben.

In diesen Momenten, die auch Stunden sein können, lernen Kinder am Meisten. Sie sind hoch konzentriert und beschäftigen sich genau mit der Tätigkeit, die für ihre Entwicklung gerade am wichtigsten ist.

Maria Montessori entwickelte aus dieser Beobachtung ab 1907 ein Lehrkonzept bei dem schon Kindergartenkinder ihre Umwelt gezielt entdecken und begreifen können.

Ich will an einem Beispiel erklären was Polarisation sein kann: Ein Kind hilft beim Backen. Es schaufelt das Mehl statt mit einem Löffel mit den Händen in eine Schüssel. Dabei versinkt es so tief, dass es sehr lange damit beschäftigt ist. Es lässt das Mehl immer wieder durch seine Hände rieseln, sodass der Kuchen lange nicht fertig wird. Hätte man dieses Kind jedoch unterbrochen, so hätte es nicht so intensiv wahrnehmen dürfen, wie es sich anfühlt das Mehl anzufassen, es fallen zu lassen. Wie es sich anfühlt das Mehl zu drücken. Wie Mehl auf der Haut aussieht. Wie es sich auf dem Tisch zusammen schieben lässt. Wie es im Gegenlicht staubt. All das sind sehr viele Sinneseindrücke. Diese brauchen Zeit um erlebt zu werden. Das Kind lernt in diesen Momenten mit allen Sinnen. Es tastet, riecht, sieht, hört und schmeckt vermutlich, was und wie Mehl ist. Diese Momente sind extrem wertvoll für die Entwicklung von Kindern.

Aber warum unterbrechen wir unsere Kinder so oft dabei?

Bedürfnisse der Eltern

Wie die Beispiele oben zeigen, haben auch wir Eltern Bedürfnisse. Wir wollen gute Eltern sein. Eine gute Mutter sein. Ein guter Vater sein. Das sind wir, wenn unser Kind viel kann: Früh laufen lernt, ein tolles Bild malt; Memorie spielen kann; gut Kopfrechnen kann… Wirklich?

Deshalb neigen wir dazu die Polarisation unserer Kinder zu unterbrechen: Wir haben eigene Bedürfnisse, die wir nicht zurück stellen wollen. Wir sollten uns jedoch klar darüber werden, welches Bedürfnis gerade wichtiger ist.

Wir haben oft selbst einen Plan davon, wie etwas gemacht werden soll (z.B. wie man Kuchen backt oder Memorie spielt oder einen Marienkäfer malt). WIR wollen dem Kind etwas beibringen. Dabei hat das Kind schon eine eigene Idee. Es will selbst seine Umwelt begreifen. Es will eigene Erfahrungen machen. Wir sollten viel öfter einfach neugierige Zuschauer sein und staunen, wie Kinder staunen können und uns dann mit ihnen darüber freuen, wie Mehl zwischen den Fingern pappen kann. Das haben wir oft schon lange vergessen, weil uns das Ergebnis wichtiger ist, als der Prozess. Ein Kind kann ganz im Moment aufgehen. Und das können wir wiederum von unseren Kindern lernen.

Vielleicht macht es uns auch zu guten Eltern, wenn wir unseren Kindern zusprechen kompetent zu sein. Wir sind davon überzeugt, dass sie alle Fähigkeiten in sich tragen, um ihr Leben positiv zu gestalten:

Kinder sind kompetent – Bedürfnisse der Kinder

Wir vertrauen darauf, dass Kinder genau wissen, was sie brauchen. Welche Bedürfnisse sie haben. Das fängt beim Säugling an, der genau weiß, wann er Nahrung, Schlaf oder Nähe braucht. Größere Kinder wissen genau, welches „Spiel“ sie jetzt gerade für ihre Entwicklung brauchen. Wo sie jetzt gerade am meisten lernen können.

Die Versunkenheit zuzulassen heißt auch unseren Kindern Kompetenz zuzuschreiben. Und zwar die Kompetenz selbst zu entscheiden, was jetzt gerade interessant ist und wo es jetzt gerade am meisten zu lernen gibt.

„Hilf mir, es selbst zu tun.“ sagte Maria Montessori. Wir sollten unsere Kinder nur dann unterstüzten, wenn sie unsere Hilfe wirklich brauchen. Kinder wollen ihre Aufgaben alleine bewältigen und an ihnen wachsen!

Kinder spielen lassen

Für uns Eltern heißt das, dass wir unsere Kinder spielen lassen müssen. In Montessori Kindergärten und Schulen sind alle darauf eingestimmt ein Kind, dass sich gerade in eine Aufgabe vertieft hat; sich in Polarisation befindet, nicht zu stören. Das sollten wir uns auch zu Hause zur Aufgabe machen: Kinder spielen lassen. Kinder nicht ablenken. Weniger ist mehr: Auch ein „Was machst du da Schönes?“ oder „Toll machst du das.“ sind zu viel. Wir Eltern können uns fragen, wessen Bedürfnis wir gerade erfüllen, indem wir das fragen. Wollen wir gerade gute Eltern sein? Oder sehen wir unser Kind mit seinem Bedürfnis nach Konzentration und Weiterentwicklung an, und lassen es spielen?

Eltern sollten ihre Kinder also öfter einfach nur beobachten. Und zwar so, dass die Kinder es nicht merken. Kinder sind von sich aus motiviert Neues zu lernen und den nächsten Entwicklungsschritt in Angriff zu nehmen. Wenn wir starke, selbstbewusste Kinder wollen, müssen wir sie ihre eigenen (Lern-)Erfahrungen machen lassen.

Fazit

Was können also Eltern für ihren alltäglichen Umgang mit ihren Kindern mitnehmen? Kinder können sich dermaßen in eine Tätigkeit, ein Spiel, vertiefen, dass es uns oft erstaunt. Das sind ganz wertvolle Momente für die Entwicklung unserer Kinder. Und das Einzige was wir zu tun brauchen ist: Nichts. Still beobachten und das Wunder genießen, das vor uns sitzt!

31 Kommentare

        • Christine sagt

          Das gilt auch für jeden Menschen in jedem Alter. Wer sich öfter so vertiefen kann während einer Tätigkeit, dass er die Umwelt nicht mehr spürt, erhält sich seine psychische Gesundheit. Er befindet sich im Flow.

          Sehr guter Artikel.

          • sonja sagt

            Hallo Christine,

            danke für deinen Kommentar.

            Dass der Flow so gesund ist, wusste ich noch gar nicht! Kann ich mir aber gut vorstellen, da das ganze vermutlich auch über das Belohnungsssystem läuft. Könnte ich nochmal recherchieren. Hauptsache es funktioniert 😉

            Liebe Grüße,
            Sonja

  1. Andrea sagt

    Schöner Artikel- nur die Jahreszahl 1976 bei der Polarisation der Aufmerksamkeit kann nicht stimmen, da war Maria Montessori bereits 24 Jahre tot.

    • sonja sagt

      Hallo Andrea,
      da bin ich wohl auf das Datum der deutschen Veröffentlichung herein gefallen. Danke für den Hinweis. Ich habe das oben im Text geändert.

      Maria Montessori hat das Phänomen der Polarisation das erste Mal in dem von ihr gegründeten Kinderhaus beobachtet. Das muss nach dem 6.1.1907 (Datum der Eröffnung) gewesen sein. Den Begriff prägte sie erst später.

      Freut mich, dass dir der Artikel gefällt!

      Liebe Grüße!

      • Irene Knapp sagt

        Ein wunderbarer Artikel der mich zu Tränen rührt. Unsere 3. Tochter ist 11 Jahre und lebt immer wieder in ihrer eigenen Welt. Für mich oft unverständlich mit diesem Alter! Wenn ich das lese, braucht sie all die Dinge wahrscheinlich noch.

        Danke

        Alles Liebe
        Irene

        • sonja sagt

          Liebe Irene,

          das ist total Montessori: Deine Tochter vertieft sich so, weil sie genau das in dem Moment braucht. Sie erfüllt sich dadurch ein Bedürfnis, dass jetzt gerade für ihre Entwicklung wichtig ist.

          Genau richtig ihr das zu lassen!

          Liebe Grüße!
          Sonja

  2. Toll geschrieben und wahr. So, ist es wirklich, die Erwachsenen wollen den Kindern oft etwas lernen bzw. zeigen, wobei es das Kind durch die „Polarisation“ selbst lernt. Ich beobachte es beim Kneten oder auch am Wasser -und Sandtisch, dass die Kinder völlig vertieft sind und keinen und nichts um sie herum wahr nehmen. Leider werden sie dann auch durch die Erwachsenen zu oft gestoert, weil wieder irgend etwas auf dem Plan(des Erwachsenen) steht und erledigt werden muss.

    • sonja sagt

      Ja, leider stören die Erwachsenen die Kinder in ihrem Spiel. Wir können aber bei uns selbst anfangen und diese Räume für die Kinder schaffen!

      Viel Freude dabei!

      • Susanne Huber sagt

        Liebe Sonja, ich denke, daß ganze scheitert schon daran, daß Eltern heute keine Zeit mehr haben ! Oft werden die Kinder durch den Tag getrieben, wo soll da Zeit u. MUßE bleiben, die Kinder in Ruhe u. ausdauernd spielen zu lassen ! Was natürlich sehr Schade ist und nicht unbedingt sinnvoll ! Liebe Grüße

        • sonja sagt

          Hallo Susanne,
          das stimmt. Viele Eltern sind sehr gestresst. Schöner wäre es, wenn man sich wieder Zeit nehmen würde!

          Aber geht das denn nicht?

          Ich denke man muss Prioritäten setzen! Unverplante Zeit ist meines Erachtens sehr wichtig, um zu entspannen. Für Eltern und Kinder!

          Liebe Grüße!

    • sonja sagt

      Danke, Sandra!

      Wenn du magt, berichte mal wie du es umgesetzt hast. Was war anders als sonst? Für dich und für dein Kind?!

      Liebe Grüße!

  3. Es ist ein sehr toller Text, danke für die Zusammenfassung. Ich habe schon lange nach einen Aussagekräftigen Text gesucht!!

    • sonja sagt

      Liebe Moni,

      vielen Dank! Ich freue mich, dass der Artikel gerade genau richtig für dich ist!

      Liebe Grüße,

      Sonja

  4. Martina sagt

    Liebe Sonja, danke für den schönen Artikel.
    Wie sehr er uns Eltern den Leistungsdruck nimmt ?
    Alles Liebe!

    • sonja sagt

      Liebe Martina,

      danke für dein Kommentar. Ich finde es spannend, dass du vom Leistungsdruck sprichst! Ich glaube das ist ein ganz großes Thema. Stichwort: Förderwahn. Viele Eltern haben Sorge, um die Zukunft ihrer Kinder. Sie legen großen Wert darauf, dass die Kinder gut ausgebildet sind. Schon im Kindergarten oder noch früher.
      Viele Eltern glauben jetzt und immer alles richtig machen zu müssen. Dabei sind wir alle nur Menschen!

      Geht dein Gedanke in diese Richtung?

      Liebe Grüße,
      Sonja

    • sonja sagt

      Hallo Marco,

      danke für deinen Kommentar! Ich höre da die Sorge heraus, du könntest dein Kind vernachlässigen, wenn du nicht mit ihm zusammen spielst? Ist das richtig?

      Ich denke, dass wird nicht der Fall sein. Die Eltern, die ihre Kinder in ihrer „Polarisation“ oder im Flow beobachten, handeln sehr bewusst dabei, wenn sie ihr Kind dabei in Ruhe spielen lassen.

      Warum wir übrigens keine Rechtfertigung brauchen um uns nicht mit den Kindern zu beschäftigen, schreibe ich in meinem nächsten Artikel. Dabei wird es wieder um Bedürfnisse gehen. Schau doch am 1. September wieder hier vorbei. Ich würde mich freuen!

      Dabei geht es natürlich nicht um die Grundbedürfnisse. Warum wir uns um diese sorfort kümmern sollten, habe ich in einem anderen Artikel aus evolutionsbiologischer Sicht erklärt.

      Liebe Grüße!

  5. Liebe Sonja,
    WUNDERBAR!
    Ich bin selbst begeisterte Montessori-Pädagogin, -Referentin und -Schulgründerin.
    Genau das erzähle ich auch immer wieder. Es kann gar nicht zu oft sein!
    Als LernCoach bin ich mir sicher, dass die meisten „Konzentrationsstörungen“ anerzogen sind. Genau durch die Unterbrechungen lernen Kinder, nach außen hin aufmerksam zu sein. Durch die Vorgaben und das Fehlen der eigenen Wahl und erlaubten Versunkenheit, boykottieren viele Kinder die schulischen Anforderungen.
    Zum Glück! Sie zeigen, dass einiges (!) im Argen liegt.
    In meinem Buch inspiriere ich Eltern zur Achtsamkeit und ermutige sie, wieder auf ihre Intuition zu vertrauen.

    Herzliche Grüße,
    Alexandra Lux

  6. Liebe Alexandra,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich, dass du dich als Montessori-Pädagogin und Schulgründerin hier zu Wort meldest.
    Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass die Konzentrationsschwierigkeiten der Kinder unter anderem aus den ständigen Unterbrechungen von Außen resultieren. Das Stichwort Achtsamkeit ist in diesem Zusammenhang total passend! Danke dafür!

    Wenn du magst, dann verlinke doch dein Buch hier im Kommentar. Es gibt bestimmt einige Leser_innen, die das interessieren wird.

    Liebe Grüße,
    Sonja

    • Liebe Sonja,
      vielen Dank für dein Angebot, das ich gerne annehme… 🙂 – Wollte dir eine mail schreiben, doch ich bekomme ständig Fehlermeldungen… 🙁
      LG
      Alexandra

      • Liebe Alexandra,

        ich habe den Fehler jetzt gefunden und auf der Seite korrigiert! Vielen Dank für deinen Hinweis!

        Bis bald und liebe Grüße,
        Sonja

  7. Harisa sagt

    Ein wunderschöner Artikel! Vielen Dank dafür!
    Ich beobachte immerwieder das Verhalten bei meiner Tochter und versuche sie immer fertig machen zu lassen und sie somit durch nichts zu unterbrechen. Konnte aber nicht ihr Bedürfnis in Worte fassen!
    Danke nochmals!
    Alles Liebe

    • Hallo Harisa,

      ich freue mich, dass dir der Artikel gefällt und dass du nun Worte für das Bedürfnis deiner Tochter hast! Schön, dass du schon instinktiv deiner Tochter die Zeit gegeben hast, die sie braucht.

      Liebe Grüße,
      Sonja

  8. Hallo Sonja, ich beobachte meinen Sohn auch immer wenn er vertieft spielt. Es ist faszinierend, wie konzentriert die Kleinen schon sein können wenn sie für etwas „brennen“. Vielen Dank für diesen wundervollen Beitrag! Lg Mel

    • sonja sagt

      Hallo Mel,

      es freut mich, dass dir der Artikel gefällt!

      Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, wie sehr sich Kinder vertiefen können! Es macht einfach Freude sie dabei zu beobachten!

      Liebe Grüße,
      Sonja

  9. Ich finde auch, dass das Spielen für Kinder das wichtigste ist, was es für sie gibt. Habe mir dementsprechend auch eine Idee ausgedacht, wie sie im Garten perfekt sich beschäftigen kann. Hab mich dann auf http://www.kindersitzgruppe-aus-holz.de/ nach einer Kindersitzgruppe geschaut, eigentlich ist das echt eine kreative Lösung,das die Kinder trotzdem draußen spielen können 🙂 Muss noch überlegen welche ich nehmen soll 🙂

    Liebe Grüße
    Jule

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