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Trennung als Eltern – Wie ich eine schwierig Trennung überlebe

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Die Tage habe ich einen Artkel über das Wechselmodell geschrieben. Jetzt kommt die Vorgeschichte: Die Trennung.

In meinem Umfeld sind einige Frauen und Männer, die Eltern sind und immernoch an der Trennung zu knabbern haben. Die unter der schlechten Beziehung zum Ex-Partner leiden.

Mit Kind kann man nun mal nicht sagen: Und Tschüß. Man ist nach wie vor Eltern und trägt gemeinsam Verantwortung.

Ich hatte geschrieben, dass wir das damals nur mit Hilfe geschafft haben. Heute möchte ich ein paar Tipps teilen, mit denen ich das erste Jahr nach der Trennung und auch das zweite überleben konnte.

Denn ich war emotional dermaßen aufgewühlt, dass ich mich ganz klar an meine Vernunft halten musste und keinen Zugang zu meiner inneren Stimme und meiner Intuition hatte, die sonst beide gute Ratgeber sind.

  1. Einigt euch auf ein Betreuungsmodell. Zum Beispiel das Wechselmodell, oder etwas anderes, dass zu eurer Lebenslage passt. Und dann haltet euch ganz strikt daran. Möglichst keine Ausnahmen, sondern klar und stur an die Absprache halten. Das könnt ihr schriftlich in einer Elternvereinbarung festhalten.
  2. Übergaben solltet ihr, wenn möglich über Kindergarten oder Schule organisieren. Sodass man den/die frischen Ex-Partner*in nicht so oft sehen muss. Das nimmt enorm Druck aus dem Alltag. Zumindest mir hat das sehr geholfen, da ich nach der Trennung emotional in schlechter Verfassung war.
  3. Lebe dein Leben weiter. Denke nicht immer an den Ex und die Trennung, sondern tue dir etwas Gutes. Überlege was dir gut tut: Freund*innen treffen. Nähe und Rückhalt von ihnen oder der Familie erfahren. Ein Bad, Joggen gehen. Was auch immer dir gut tut.
  4. Ich habe gelernt Post nur noch Morgens zu öffenen. Nicht Abends, wenn ich von einem anstrengenden Tag nach Hause kam und mich ausruhen wollte. Ich konnte einige Nächte nicht schlafen, weil ich noch Post aufgemacht habe. Gilt auch für Emails.
  5. Teile deiner*m Ex mit, dass er/sie nur noch schriftlich über Email mit dir kommunizieren soll. Diese Emails liest du einmal die Woche und du antwortest auch nur einmal die Woche. Den Tag teilst du deinem*r Ex mit.
  6. Im Notfall bist du nur über einen Anruf erreichbar. WhatsApp und SMS kannst du blockieren. Minimiere den Kontakt auf ein Minimum, damit du zuerst wieder zur Ruhe kommst. Ich habe mich damals oft aufwühlen lassen, wenn ich eine Nachricht gelesen hatte. Nach meinem angekündigten eingeschränkten Kontakt ging es mir besser.

 

Kannst du mit diesen Tipps etwas anfangen? Möchtest du noch mehr wissen oder hast du eine Frage?

Dann schreibe mir gerne eine Email:

Email an Sonja

 

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