#10minblog, Allgemein, Beziehung zu dir selbst
Kommentare 2

Einfach Entspannt Essen #10minblog

intuitives Essen Sonja Martin Elterncoaching Coach Bonn

Denkst du auch viel darüber nach was du essen sollst? Was gesund ist und was nicht? Was wäre, wenn es die Kategorien „gesund“ und „ungesund“ gar nicht geben würde? Lies mehr zu meinen Gedanken zum intuitiven Essen.

In letzter Zeit beschäftige ich mit dem Thema intuitives Essen. Ich bin durch eine Youtuberin darauf aufmerksam geworden. Und es gibt dazu eine nette Doku bei Quarks und Co. Das Konzept scheint mir simpel und sinnvoll. Ich habe den Eindruck, dass wir Erwachsenen verlernt haben intuitiv zu Essen. Viele denken nur noch in Diäten oder doch zumindest in den Kategorien „gesund“ und „ungesund“. Nun frage ich mich, ob das überhaupt notwendig ist, wenn doch unser Körper uns genaue Signale darüber gibt, ob ihm Lebensmittel gut tun oder nicht. Ich probiere das zur Zeit für mich aus.

Wie geht intuitives Essen?

  • Essen wenn man Hunger hat. Nur wenn man Hunger hat.
  • Man isst einfach das worauf man gerade Lust hat.
  • Aufhören zu Essen, wenn man satt ist.
  • Keine Ablenkung beim Essen

Sind Kinder von Beginn an intuitive Esser?

Ich denke dass Säuglinge ein Gespür dafür haben, wann und wieviel sie stillen wollen und wann sie satt sind, bzw. die aus der Flasche trinken wollen. Das haben wir auch bei „Einfach Eltern“, heute „BabySteps“ so besprochen.

Die Fähigkeit die Sättigung zu spüren verlernen Kinder nicht. Der nächste Schritt nach dem Stillen ist das baby-let-weaning. Ein Konzept bei dem Kinder in ihrem eigenen Tempo festes Essen entdecken. Es gibt dabei keine Babybreis. Sie lernen den Geschmack des Essens kennen.

Unser Job als Eltern ist es, den Kindern eine Vielfalt von Lebensmitteln anzubieten. Wir sollten auch darauf achten, dass von allen Makronährstoffen, Kohlenhydrate, Proteine und Fette, genügend angeboten wird. Für den Darm sind auch Balaststoffe wichtig. Daher gehören Obst und Gemüse auf den Tisch.

Wenn wir diese Fähigkeit, die Kinder von Geburt an haben als Erwachsene wieder erlernen wollen, dann besinnen wir uns auf uns selbst zurück. Es ist ein Weg der Achtsamkeit und der Selbstliebe, wie ich finde. Ich gebe meinem Körper nur noch was ihm gut tut und mich nährt. Ich überfülle meinen Körper nicht aus Angst, ich könnte unterwegs nichts mehr zu essen finden. Ich nehme mir etwas mit und versorge mich auch unterwegs, wenn ich Hunger habe.

Wie können wir erreichen, dass Kinder ihre Fähigkeit intuitiv zu Essen nicht verlieren?

Wir können ihnen wie oben gesagt ein vielfältiges Angebot an Lebensmitteln bereit stellen. Wenn wir es aushalten, dass unser Kind davon nicht alles wählt, sondern nur was es selbst für seinen Körper wählt, dann kann das intuitive Essen funktionieren.

Ein Disclaimer: Das intuitive Essen funktioniert nur bei gesunden Menschen. Im Zweifel solltest du deinen Hausarzt oder Kinderarzt zu rate ziehen. Dieser Beitrag fasst nur einige meiner Gedanken zum Thema Essen zusammen und ersetzt nicht die ausführliche Beschäftigung mit der eigenen Ernährung oder der der Kinder oder eine eine Ernährungsberatung.

Links

intueat – Ärztin und Youtuberin
BabySteps – Artikel: Meine Suppe esse ich nicht
Quarks und Co. : Essen ohne Reue

Mein Kind will nicht essen

Teile diesen Blogpost mit deinen Freund*innen:

2 Kommentare

  1. Hallo Sonja,
    ein sehr interessanter Artikel! Ich habe meine Ernährung auf intuitives Essen umgestellt, ich habe mir aber noch nie Gedanken gemacht, wie und ob man es schafft unsere Kinder erst ganz nicht zu emotionalen Essern werden zu lassen bzw. sich die schlechten Essgewohnheiten „anzutrainieren“. Ich finde dieses Thema aber sehr spannend. Danke für den Anstoß!
    Liebe Grüße

    • Sonja sagt

      Hallo Lisa,
      es freut mich, dass du für einen Weg gefunden hast entspannt mit deiner Ernährung umzugehen. Ich finde es durch meine Arbeit immer spannend den Blick auf die Entwicklung der Kinder zu richten und zu überlegen, wie wir ihnen, das was wir Erwachsenen oft mühsam wieder erlernen, direkt von Anfang an mit geben können, bzw. dieses nicht abzuerziehen.
      Liebe Grüße,
      Sonja

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.